Archive for November, 2009

139. Stiftungsfest der akademischen Burschenschaft Albia Wien…

in Verbindung mit dem Festkommers anlässlich von 150 Jahren Deutsche Burschenschaft in Österreich.

Vom 20.11.2009 bis zum 22.11.2009 lud die Wiener akademische Burschenschaft Albia Wien auf ihr Haus bzw. in die Hofburg zu Wien, um ihr Stiftungsfest zu feiern.

Wie schon beim Stiftungsfest in Graz, war auch hier der Rahmen des Wochenendes eine lange Reise von ca. 1200km.

Freitag Nachmittag machten sich Tobias, Uli und ich auf die Reise. Ohne Staus war die Ankunft mit kurz vor 21 Uhr optimal zeitlich geplant, sodass wir uns kurz nach unserer Ankunft und einer kurzen Einleitung durch die Gastgeber am Buffett stärken konnten.

Ansonsten wurde der Freitag hauptsächlich genutzt, um neue Kontakte zu knüpfen und das ein oder andere über die österreichische Trinkweise kennenzulernen, zu der unter anderem die österreichische Biermensur gehört.

Samstag nach dem Ausschlafen und dem „Guten-Morgen-Bier“ durften wir uns auf eine sehr ausführliche und lange Stadtführung unter der Leitung eines Alben freuen, welche von allen im Nachhinein als sehr gut angesehn wurde. Diese begann an der Karlskirche, führte über den Ring bis zur Hofburg und endete in einem alten Wiener Restaurant mit einem echten Wiener Schnitzel.

Abends dann wurde der Festkommers, zusammen mit den Burschenschaften Olympia und Silesia, als Großveranstaltung zu Ehren von 150 Jahre Burschenschaft in Österreich gefeiert. Über 1000 Interessierte aus dem deutschsprachigen Raum, hierbei unter anderem auch Mädelschaften, sowie Ehefrauen von Alten Herren, versammelten sich im Festsaal und es war einfach nur wahnsinnig schön. Der Einzug der Chargierten dauerte bereits über 20 Minuten. Der komplette Kommers kann als eindrucksvoll beschrieben werden.

Im Anschluss an den Kommers ging es auf dem Haus der Alben je nach Lust und Laune bis in die Morgenstunden weiter.

Sonntag Mittag, nach einem „Spätaufsteherfrühstück“ machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, wobei wir alle drei festhielten, dass wir auf jeden Fall wieder nach Wien zurückkehren wollen.

Für alle die länger in Wien blieben, fand am Nachmittag noch ein gemeinsamer Ausklang statt.

Vielen Dank an die Wiener akademische Burschenschaft Albia für das großartige Wochenende! Hoffentlich sehen wir einige von euch am 12.12. bei uns in Würzburg wieder!

Mit burschenschaftlichen Grüßen
Bernd

141. Stiftungsfest der Grazer akademischen Burschenschaft Arminia

Vom 06.11. bis zum 08.11.2009 hatte die Grazer akademische Burschenschaft Arminia auf ihr Haus geladen, um das 141. Bestehen zu feiern.
Trotz der weiten Anreise, ca. 700 km, und einem im voraus etwas mulmigen Gefühls, da ich nicht wusste was mich im Süden Österreichs erwarten würde, kann ich im Nachhinein nun behaupten, dass sich jede Minute die mit der An- und Abreise verbracht wurden sich definitiv gelohnt haben.

Freitag Nachmittag machte ich mich zusammen mit Harald auf die weite Reise in die Steiermark. Mit einer Unterbrechung von einer Stunde in Regensburg erreichten wir unseren Zielort nach 6 Stunden Fahrt. Der Begrüßungsabend war zu diesem Zeitpunkt bereits eröffnet und die Stimmung schon gut angeheizt. So hielten wir uns auch nicht lange auf mit Zimmersuche und umziehen, sondern beeilten uns, um die Arminen nicht noch länger auf uns warten zu lassen.
Erstmal war ich damit beschäftigt überall vorgestellt zu werden und hier bemerkte ich bereits in welche Richtung das Wochenende gehen würde. Ich wurde von allen freundlich empfangen und es dauerte auch nicht lange bis ich mit den meisten per du war.
So zog sich die Nacht bis in die frühen Morgenstunden hin, bis auch der letzte sich seine wohlverdiente Ruhepause gönnte.

Samstag Mittag, nachdem wir ausgeschlafen hatten, erhielten Harald und ich eine ausgiebige Stadtführung.
So kamen wir alles wichtige zu sehn, von der technischen Uni ging es an der Oper vorbei über den Platz des eisernen Tores, ab in die Fußgängerzone, über die Mur zum etwas seltsam aussehenden Ausstellungshaus. Weiter führte unser Fußweg zurück über die Mur, durch die Stollen des Schloßberges bis zu den Überbleibseln des Schlosses auf einem Hügel inmitten der Stadt. Von hier aus konnten wir uns fast gesamt Graz aus der Luft anschauen, was doch sehr beeindruckend war. Hinab ging es auf der anderen Seite des Schlossberges, um die beiden noch stehenden Stadttore, die Stadtmauer, die Universität, welche gerade von Studenten besetzt ist, sowie noch weitere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, ehe es uns zurück auf das Arminenhaus verschlug.

Mit unserer Rückkehr konnten wir uns gleich auf den anstehenden Abend vorbereiten, an welchem nach einem ausgiebigen Abendessen, der Festkommers anstand.
Neben uns waren als Gäste noch die Lederer aus Leoben, die Wiener Alben, sowie ein Vertreter der Holzminda Göttingen anwesend.
Obwohl nicht sehr groß, entwickelte sich ein sehr schöner Kommers.
Im Anschluss daran wurde dann der Abend wieder in geselliger Runde bis in die Morgenstunden ausklingen gelassen.

Abschließend kann ich nur jedem mal empfehlen sich mal selbst ein Bild von Graz zu machen. Die Stadt ist meiner Ansicht nach sehr schön und jederzeit einen Besuch wert.

Mit burschenschaftlichen Grüßen
Bernd Z!

145. Stiftungsfest der B! Thessalia Prag zu Bayreuth

Vom 30.10.2009 bis zum 01.11.2009 hatte die Burschenschaft Thessalia Prag zu Bayreuth auf ihr Haus bzw. in den Keller der Brauerei Aktien geladen, um mit Ihr das 145. Bestehen zu feiern. Vorweggenommen, es war ein fantastisches Wochenende, was nicht zuletzt an den vielen Vertretern verschiedenster Verbindungen von Rostock bis Graz lag.

Begonnen wurde das Wochenende am Freitag mit einer Mensur. Die Partie wurde ausgepaukt, folglich konnten beide Paukanten am im Anschluss stattfindenden Begrüßungsabend, welcher bekannterweise gerne bis in die Morgenstunden dauert, teilnehmen. Für das leibliche Wohl sorgte ein Büfett der Extraklasse.

Am Samstag durfte ich mit dem Gästeprogramm das Festspielhaus, mit Führung, sowie das Historische Museum besuchen. Da wir mit dem Taxi durch die Stadt fuhren, konnte ich auch noch einiges der Innenstadt sehen und bekam daher einen schönen Eindruck der Stadt.

Abends ging es in den Aktienkeller, wo nach einem ausgiebigen Abendessen der feierliche Festkommers mit Landesvater stattfand. Aufgrund des zahlreichen Andrangs an Korporierten musste ein Teil der Gäste an einem separaten Tisch Platz nehmen, was einen rießigen Erfolg für das Stiftungsfest darstellte.

Im Anschluss an die Vertreterreden und das waren nicht wenige, und dem Landesvater, begab sich die Festgesellschaft zum Ausklang der Nacht zurück auf das Haus der Thessalen. Auch hier gab es für den ein oder Anderen eine nur kurze, oder teilweise auch gar keine Nachtruhe.

Am Sonntagmorgen wurde bei Weißwürsten und Bier, zumindest für die, die noch welches vertragen konnten und nicht fahren mussten, das 145. Stiftungsfest beendet.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass es ein sehr positives Wochenende war, ich hab viele neue Leute und deren Korporationen kennen gelernt und erhielt zudem auch Einladungen zu deren Bündern. Ich hoffe, daß ich den Einladungen schnellst möglich nachkommen kann.

Weiter geht meine Reise nächste Woche, wenn die akademische Burschenschaft Arminia Graz ihr 141 jähriges Stiftungsfest feiert und ich hoffe, dass es genauso überragend wird wie die letzten beiden Tage!!

Danke Thessalia, danke an alle anderen Burschenschafter aus Wien, Graz, Erlangen, Rostock, Halle, Bonn, sowie auch den anwesenden Landsmannschaftern, Pennäler, Corpsstudenten und alle bisher nicht erwähnten, die zu dieser Stimmung beigetragen haben.

Mit burschenschaftlichen Grüßen
Bernd Z!xx